ÖDP: Keine Konzernspenden an Parteien

Unkäufliche Politik ist notwenig - ÖDP geht mit gutem Beispiel voran

„Das Parteiengesetz muss geändert werden. Spenden von juristischen Personen an Parteien müssen verboten werden.” Das fordert Gerd Kersting Landesvorsitzender in NRW der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), anlässlich der 1,1 Millionen-Spende eines Hotel-Unternehmers an die FDP.
Erst Ende des vergangenen Jahres hatte die FDP darauf gedrungen, die Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen auf 7 Prozent zu reduzieren.
„Wer zwischen der Spende und dem neuen Gesetz für die Hotelbranche keinen Zusammenhang erkennt, muss gnadenlos naiv sein,” so Kersting.
Anlässlich der hier schamlos betriebenen Klientelpolitik müssten Firmenspenden an Parteien verboten werden. Der ÖDP-Politiker erinnert daran, dass die Ökologisch-Demokratische Partei als eine der ganz wenigen Parteien keine Firmenspenden annimmt.
„Nur so können wir unabhängig von Konzerninteressen demokratische Politik gestalten.”
Kersting forderte die FDP auf, Details ihrer Lobbypolitik offen zu legen. Andernfalls müsse der Straftatbestand der Abgeordnetenbestechung geprüft werden.
„In §108e des Strafgesetzbuches ist von Stimmenkauf die Rede. Es müsste überprüft werden, ob die FDP hier gegen bestehende Gesetze verstoßen hat,” so der Ökodemokrat abschließend.

ÖDP-Landeschef Gerd Kersting

ÖDP-Landeschef Gerd Kersting


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