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ÖDP setzt alles auf die Zweitstimme

Landesparteitag der Ökologisch-Demokratischen Partei nominiert in Oberhausen ein junges Duo aus Herscheid für die Landesliste zur Bundestagswahl

Julien Eichhoff & Ina Heift (Foto: C. Hempler u. M. Trienke)

(Lüdenscheid): Die ÖDP tritt als einzige ökologische Partei bundesweit an. Auf der nordrhein-westfälischen Landesliste ist das Märkische Sauerland gleich mit zwei Kandidierenden stark vertreten.
Auf Platz 4 kandidiert der 33-jährige Erzieher und Dozent in der Erwachsenenbildung Julien Eichhoff. Als Hobbyimker liegt ihm der Artenschutz am Herzen, ein weiterer Schwerpunkt seiner politischen Arbeit ist der Kampf gegen Lobbyismus. “Die ÖDP verzichtet konsequent auf Konzernspenden, um unabhängige und ehrliche Politik zu gestalten”, so Eichhoff. Mehr Demokratie möchte er mit Bürgerräten, einer Senkung des Wahlalters und durch Volksbegehren auf Bundesebene fördern. "Wahlen alle vier Jahre, sind definitiv zu wenig! Der Bürger muss auch während der Legislaturperiode die Möglichkeit bekommen, ein Veto einzulegen.” Politische Erfahrungen konnte er bereits als Vorstandsmitglied im Kreisverband und als Ratsherr im Herscheider Gemeinderat, sammeln.
Auf Platz 13 kandidiert mit Ina Heift eine weitere Herscheiderin. Der 32-jährigen, verheirateten Mutter einer Tochter und Fachwirtin für Erziehungswesen ist besonders das von der ÖDP geforderte Erziehungs- und Pflegegehalt wichtig. „Immer noch werden Familien und die zu leistende Care-Arbeit zu wenig mitgedacht und gewürdigt. Das muss sich endlich ändern!“ Mit dem Gehalt werden Erziehungszeiten aufgewertet, Familien entlastet und Rentenansprüche erhöht. „Dies betrifft aktuell vor allem Frauen, die Hoffnung ist aber, dass den Familien mehr Wahlfreiheit in der Erziehung erwächst und somit auch Männer häufiger die Möglichkeit haben, sich für eine Elternzeit zu entscheiden. Dies fördert auch langfristig die Gleichberechtigung der Geschlechter“, ist sich Ina Heift sicher. In Herscheid sitzt Ina Heift für die Ökologisch-Demokratische Partei als sachkundige Bürgerin im Bau- und Planungsausschuss.

Was beide Kandidierenden eint, ist die kompromisslose Einhaltung der 1,5°C-Grenze um einem Fortschreiten der Klimakatastrophe entgegen zu treten. Sie fordern Klimaneutralität in Deutschland bereits bis 2030 im Gegensatz zu ihren politischen Mitbewerbern. Damit erfüllt die ÖDP u.a. die Forderungen der Fridays-for-Future-Bewegung.

 

Pressemitteilung vom 21.08.2021

ÖDP Kreisverband Märkischer Kreis
Julien Eichhoff

Tel. 0175  914 42 32
E-Mail: julien.eichhoff(at)oedp.de