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Resilienz

Bernhard Suttner

Das Wort hat man nicht unbedingt im normalen Sprachgebrauch. Fachkräfte der Frühpädagogik wie Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten kennen den Begriff. Ich glaube, wir sollten uns seine Bedeutung zu Herzen nehmen: Es geht um die Fähigkeit, unangenehme oder gar erschütternde Vorgänge aushalten zu können. Ohne diese Fähigkeit geraten Menschen schnell in Panik, verlieren den Überblick, finden keine Lösungen.

Auch Großsysteme brauchen Resilienz. Derzeit beobachten wir, wie schnell unsere Wirtschaft in Schwierigkeiten geraten kann, wenn in den mittlerweile üblichen „langen Lieferketten“ Störungen auftreten: Derzeit sind bestimmte Medikamente z.B. nicht lieferbar, weil in China eine neue Krankheit auftritt und dort in manchen Gegenden nicht produziert wird. Ein einzelnes Ereignis… aber an diesem Beispiel lässt sich ahnen, wie verletzlich eine vollständig globalisierte Wirtschaft ist. Man mag gar nicht an Konflikte denken, die nichts mit einem Virus zu tun haben, sondern klassische Interessengegensätze betreffen!

Resilienz sollte endlich ein politisches Thema werden. Im Kindergarten ist man da schon weiter!

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