Politik verwechselt Gas mit Bremse

CO2-Emissionen auf Rekordniveau - ÖDP fordert endlich Taten zum Klimaschutz

(Düsseldorf/Münster) – „Alle reden über Klimaschutz, aber keiner tut was.“ Das ist das Fazit der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen auf den von der Internationalen Energieagentur (IEA) vorgelegten Bericht zu den CO2-Emissionen. Die globale Steigerung des Energieverbrauchs trieb die CO2-Emissionen auf ein noch nie dagewesenes Niveau. „Die Politik muss mit der Reduktion der Treibhaus-Emissionen endlich Ernst machen. Die Zeit rein verbaler Ankündigungspolitik mit anschließender Tatenlosigkeit muss sofort enden.“ so die ÖDP NRW.

Die vom Energiesektor verursachten CO2-Emissionen stiegen im letzten Jahr weltweit auf 33,1 Milliarden Tonnen, ein Anstieg um 1,7 %. Fast 1/3 der Emissionen stammen aus Kohlekraftwerken. 70 % des Anstiegs des Energieverbrauchs wurde aus klimaschädlichen fossilen Brennstoffen gedeckt.

Die ÖDP NRW fordert daher einen umgehenden Ausstieg aus der Braunkohleverstromung, dem Haupt-CO2-Verursacher in Deutschland und in NRW. „2038 für den Braunkohleausstieg ist entschieden zu spät. Das Klima macht keine Kompromisse!“

Auch fordert die ÖDP ein sofortiges Ende der Drosselung des Ausbaus der erneuerbaren Energien. Statt einer jahrzehntelangen Diskussion über Stromautobahnen muss kurzfristig die Wasserstofftechnologie entwickelt werden. Die Gasnetze Deutschlands stünden dann zum Energietransport zur Verfügung. Diese haben energetisch das fünffache Transportvolumen der Stromnetze. Die Diskussion um die Stromnetze stellen weiter nichts als ein gigantisches Ablenkungsmanöver und eine Entschuldigung für die Untätigkeit der Politik dar. „Es müssen jetzt energische Schritte unternommen werden, um eine Klimakatastrophe abzuwenden.“ so die ÖDP NRW.

 

 

Foto: Pexels / Markus Spiske

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