ÖDP auf der Demo gegen Atombrennstäbe und Atomexport in Lingen

Insgesamt folgten über 500 Demonstrationsteilnehmer dem Aufruf.

(Lingen/Münster) - Zur Demo gegen die Atombrennstäbeproduktion und deren Lieferung an ausländische AKW-Betreiber am 9. Juni 2018 hatten mehrere nationale und internationale Bündnisse der Anti-AKW-Bewegung aufgerufen.

Insgesamt folgten über 500 Demonstrationsteilnehmer dem Aufruf. Sie nahmen teilweise mehrere hundert Kilometer Anreise in Kauf. Mit dabei war auch die Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP), die mit Vertretern vom der Bundespartei sowie aus den Landesverbänden NRW und Niedersachsen vertreten waren. Auch Prof. Dr. Klaus Buchner (MdEP/ÖDP) ließ es sich nicht nehmen, trotz langer Anreise mit bei der Demo in Lingen dabei zu sein.

Zusammen mit Andreas Roling (stellv. Landesvorsitzender der ÖDP Niedersachsen), Iko Schneider (Landesschatzmeister der ÖDP Niedersachsen), Renate Maeule (stellv. Landesvorsitzende ÖDP NRW) und Kurt Rieder vom Bundesvorstand der ÖDP waren die Ökodemokraten "hochkarätig" vertreten. Aktivisten der Grünen oder anderer sogenannter etablierter Parteien wurden vergeblich gesucht.

Mit Slogans wie: "Lingen, Gronau & Konsorten – bringen Tod an and´ren Orten!" oder : "Brennelemente und Urananreicherung in Deutschland für marode ausländische AKWs endgültig stoppen" sowie mit einstudierten Gesängen zogen die Demonstranten vom AKW in Lingen, wo die Auftaktkundgebung stattfand, die ca. 2,5 km lange Strecke zur benachbarten Brennelementefabrik. Dort rundeten verschiedene Kurzvorträge und Songeinlagen, unterbrochen von simulierten "Störfallsituationen" mit Sitz- und Liegeblockaden, die gelungene Veranstaltung ab.

Einig waren sich die Demonstranten in einem: "Es ist viel zu billig, mit dem Finger ins benachbarte europäische Ausland (Belgien, Frankreich, Tschechien etc.) zu zeigen. Deutschland muss endlich seine Mitverantwortung am Weiterbetrieb maroder ausländischer AKWs eingestehen und sofort die weitere weltweite Lieferung der Brennelemente aus Lingen stoppen".



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Bildquelle: ÖDP Rieder

 

 

 


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